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Außenfehlerprüfung / Innenfehlerprüfung

Bei der Rohrprüfung mit automatisierten Ultraschallanlagen erfolgt die Ankopplung von der Rohraußenseite. Die Fehlerprüfung auf Innenfehler folgt dem in Bild 2 dargestellten Prinzip unter Ausnutzung des Winkelspiegeleffekts. Für die Außenfehlerprüfung kann das Fehlersignal nur unter Ausnutzung einer weiteren Schallumlenkung an der Rohrinnenwand wieder in den Prüfkopf zurückgelangen (siehe Bild 3), man spricht von einer Prüfung im ersten Sprung.

Grundlagen klBild3

Längsfehlerprüfung

Bei der Längsfehlerprüfung verwendet man im Allgemeinen linienfokussierte Prüfköpfe. Die Ausrichtung der Prüfköpfe erfolgt derart, dass der Prüfkopf gegenüber dem Lot auf dem Umfang um den Einschallwinkel α geneigt wird. Der Einschallwinkel wird dabei mit Hilfe von Gleichung 2 so gewählt, dass sich im Prüfgut eine Transversalwelle unter 45° Einfallwinkel zum Lot ausbreitet.  Das linienfokussierte Schallfeld wird dabei parallel zur Rohrlängsachse ausgerichtet. Längsgerichtete Fehler lassen sich unter Nutzung des Winkelspiegeleffekts so optimal nachweisen. Die Prüfung erfolgt mit mindestens zwei Prüfköpfen und Schalleintrittswinkeln zur Abdeckung beider Umfangsrichtungen, so dass auch schräg zur Oberfläche einlaufende Längsfehler nachweisbar sind.

Querfehlerprüfung

Bei der Prüfkopfauslegung helfen Simulationswerkzeuge für die Berechnung von Schallfeldern und das tiefe Verständnis über die Randbedingungen. Als Anlagenhersteller verfügen wir über beides und können Prüfköpfe auf die speziellen Bedürfnisse von Kunden zuschneiden.